Faszination Klassik

9. Musikfilm-Reihe in den Kammerlichtspielen Königslutter


"Rund um die Oper"

Die Oper – Schauplatz großer Emotionen, Traum- und Sehnsuchtsort. Im 9. Jahr unserer Kinoreihe möchten wir mit unserer Leidenschaft für diese spektakuläre Kunstform auch Sie begeistern und haben folgendes Programm für Sie zusammengestellt:

 

Unter der Regie von Dustin Hoffmann entstand 2013 der Film „Quartett“ – mit dieser wunderbaren Komödie beginnen wir unsere Kinoreihe am 29. Oktober 2019 und wagen einen Blick auf das späte Glück, mit der Musik zu leben. Ein berührendes Portrait der „Primadonna assoluta“ Maria Callas zeigen wir am 5. November 2019 mit dem erst 2018 erschienenen Film „Maria by Callas“, der sich um ein unveröffentlichtes TV-Interview aus dem Jahr 1970 rankt und erahnen lässt, welcher Mensch sich hinter der Diva verbarg. Mit Maria Callas startet auch unser dritter Kinoabend am 12. November 2019. „Magic Moments of Music“ (erschienen 2018) zeigt und kommentiert ihre sensationelle „Tosca“ am Royal Opera House London im Jahr 1964. Eine weitere Retrospektive bildet im zweiten Teil dieses Kinoabends der Film „André Previn – A Bridge Between Two Worlds“ – eine Hommage an den großen Musiker, der Ende Februar dieses Jahres verstarb. Die Dokumentation über einen sehr spannenden Probenprozess beendet am 19. November 2019 unsere diesjährige Filmreihe. Der Film „The Colón Ring“ begleitet die Inszenierung von Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ im Jahr 2012 am Teatro Colón in Buenos Aires, die unter außergewöhnlichen Umständen entstand. 

 

Wir laden Sie herzlich ein in die Kammerlichtspiele Königslutter (Braunschweiger Straße 36), wo wir Sie bei freiem Eintritt am Ausgang um eine Spende für die Kirchenmusik in der Propstei Königslutter bitten. Besuchen Sie uns – wir freuen uns auf Sie!

 

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Filmübersicht „Rund um die Oper“

Quartett  

 

Di, 29. Oktober, Beginn 19.30 Uhr, Einlass ab 19.00 Uhr, Eintritt frei

 

Die langjährigen Freunde Reggie und Wilf leben zusammen mit ihrer ehemaligen Kollegin Cecily in einer Residenz für ehemalige Opernsänger. Jedes Jahr findet zu Ehren von Giuseppe Verdi ein Konzert statt, um den geliebten Wohnsitz erhalten zu können. Doch die Ankunft von Opernstar Jean, die einst mit Reggie verheiratet war, mischt das Trio ordentlich auf. Sie mimt noch immer die große Diva und weigert sich, bei dem geplanten Konzert dabei zu sein. Der von vielen sehnsüchtig erwartete Auftritt rückt immer näher und ohne Jean können Cecily, Wilf und Reggie nicht auftreten... 

 

„Mit bissigem Humor und jeder Menge Verdi-Melodien inszeniert Dustin Hoffman eine Welt, die Lust darauf macht, laut zu singen, zu tanzen und älter zu werden.“ (Cosmopolitan)

„Der ganze Film ist ein Fest, das die Lust am Leben und die Musik von Giuseppe Verdi feiert.“ (Berliner Zeitung)

 

 


Maria by Callas

 

Di, 5. November, Beginn 19.30 Uhr, Einlass ab 19.00 Uhr, Eintritt frei

 

Sie war eine der schillerndsten Künstlerpersönlichkeiten ihrer Zeit – und führte ein Privatleben, das Stoff für gleich mehrere Opern geboten hätte. 

 

Um ein unveröffentlichtes TV-Interview von 1970 arrangiert Regisseur Tom Volf einen immensen Schatz an privaten Videos, Aufzeichnungen ihrer Auftritte und Begegnungen mit Weggefährten wie Gracia von Monaco, Luchino Visconti oder Elizabeth Taylor. Mit insgesamt 10 komplett ausgesungenen Arien und zahlreichen privaten Briefen ist das bewegende Porträt einer Frau entstanden, die schonungslos offenbart, was sie in ihrem Tiefsten bewegt, und welches Resümee sie aus den Ereignissen ihres Lebens zieht.

 

 


Magic Moments of Music: Tosca 1964 (Film 1)

 

Di, 12. November, Beginn 19.30 Uhr, Einlass ab 19.00 Uhr, Eintritt frei

 

1964 kehrte Maria Callas auf die Opernbühne zurück. Ihre Tosca am Royal Opera House wurde eine Sensation, nicht einmal die Beatles bekamen in dieser Zeit vergleichbare Presse. Ihre glamouröse Karriere wurde als beendet angesehen, sie galt bereits als Legende. Zu der Zeit waren es eher ihre Skandale als ihre Auftritte, die die internationalen Schlagzeilen beherrschten. Unglücklich in den Milliardär Aristoteles Onassis verliebt, wollte Maria Callas aller Welt beweisen, dass der Titel der »Primadonna assoluta« nach wie vor ihr zustand. Um eine der begehrten Karten zu bekommen, harrten ihre Fans trotz eisiger Wintertemperaturen vor dem Londoner Opernhaus mehrere Tage aus.

 

Der Film erzählt die Geschichte dieses Events aus heutiger Sicht und lässt namhafte Künstler wie Antonio Pappano, Rolando Villazón, Rufus Wainwright, Thomas Hampson, Anna Prohaska, Wolfgang Joop, Jürgen Kesting, Brian McMaster und Kristine Opolais zu Wort kommen.

 

 


André Previn – A Bridge Between Two Worlds (Film 2)

 

Di, 12. November, Eintritt frei

 

André Previn, als Pianist und Dirigent weltweit erfolgreich und als Komponist von Klassik und Filmmusik gleichermaßen anerkannt, verstarb Anfang dieses Jahres kurz vor seinem 90. Geburtstag. Seine zehn Grammys hat er als Jazz-Pianist, als klassischer Kammermusiker oder als Komponist von Filmmusik gewonnen – diese Kategorie brachte ihm darüber hinaus vier Oscars ein. Geschmeidig gleitet man durch die Jahrzehnte gelebter Beziehungen und musikalischer Genres, die auch vor der Oper nicht halt gemacht hat: „A Streetcar Namend Desire“, nach dem Theaterstück von Tennessee Williams, erlebte seine Uraufführung 1998 am Opernhaus in San Francisco.

 

Der Film von Lillian Birnbaum und Peter Stephan Jungk lässt Freunde und Weggefährten wie Mia Farrow, Renee Fleming, Anne-Sophie Mutter, David Finck und Oscar Peterson zu Wort kommen.

 

 


The Colon Ring – Wagner in Buenos Aires

 

Di, 19. November, Beginn 19.30 Uhr, Einlass ab 19.00 Uhr, Eintritt frei

 

Wagners „Ring des Nibelungen“ an einem Tag auf die Bühne zu bringen – geht das überhaupt? Katharina Wagner, die Urenkelin des Komponisten, Regisseurin und Festspielleiterin in Bayreuth, wollte die siebenstündige Kurzversion am Teatro Colón in Buenos Aires inszenieren. Doch es kam anders: Als Katharina Wagner und ihr Team am Teatro Colón eintrafen, fanden sie nicht die erwarteten Probenbedingungen vor und entschieden sich, wieder abzureisen. Wie es dennoch dazu kam, dass diese Version des Rings ihre umjubelte Erstaufführung erlebte, zeigt diese Dokumentation. Filmregisseur Hans-Christian von Bock begleitet ein Sängerensemble durch alle Höhen und Tiefen eines außergewöhnlichen Inszenierungsprozesses, den die großartige „Ersatz-Regisseurin“ Valentina Carrasco mit ihrem Team innerhalb von fünf Wochen realisiert. 

 



Spendenkonto und Dank

Freundeskreis Propsteikantorei Königslutter e.V.

An der Stadtkirche 6

38154 Königslutter

Tel.: 05353 9517-0

Volksbank Wolfenbüttel-Salzgitter 

IBAN: DE61 2709 2555 5022 9656 00, BIC: GENODEF1WFV

 

Unser Dank gilt Familie Pesenecker als Inhaber der Kammerlichtspiele Königs­lutter für die seit neun Jahren großartige Zusammenarbeit und Unterstützung sowie der Stadt Königslutter für ihre Zuwendung.